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Was ist zu tun?

In Dänemark gibt es einen Bereitschaftsdienst für Meeressäuger, der zum Ziel hat, den Gesundheitszustand von Robben und Walen zu überwachen sowie eine schnelle Tötung kranker und notleidender Meeressäuger sicherzustellen. Wenn Sie eine kranke oder geschwächte Robbe bzw. einen Wal sehen oder finden, dann lassen Sie das Tier liegen und wenden Sie sich an die nächste regionale Einheit der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen – oder an das Fischerei- und Seefahrtsmuseum unter der Rufnr. +45 7612 2000.

Verlassene Jungrobben/Heuler

In Dänemark kommen die Jungrobben im Juni und Juli zur Welt. In diesem Zeitraum kann es daher vorkommen, dass Jungrobben am Strand liegen. Lassen Sie sie in Ruhe. Es ist nicht unnormal, dass die Mutter ihr Junges für kurze Zeit verlässt, um Futter zu suchen. Außerdem können Mutter und Jungtier getrennt werden, wenn sie z. B. gestört werden. Es kann vorkommen, dass die Jungrobbe heult, was jedoch nicht unbedingt bedeuten muss, dass die Mutter verschwunden ist. Wenn die Jungrobbe in Ruhe gelassen wird, besteht die Möglichkeit, dass Mutter und Jungtier wieder zusammenfinden. Wenn die Jungrobbe mehr als 24 Stunden am selben Ort am Strand liegt, kann es sein, dass sie verlassen wurde. Sie können sich dann an den regionalen Wildberater oder das Fischerei- und Seefahrtsmuseum wenden. Wenn Sie mehr über verlassene Jungrobben erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen bei der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen.

Was ist der Bereitschaftsdienst?

Seit 1991 gibt es eine systematische Erfassung von Informationen über Meeressäuger, die in enger Zusammenarbeit zwischen der dänischen Naturschutzbehörde, dem Fischerei- und Seefahrtsmuseum in Esbjerg, dem Zoologischen Museum des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Kopenhagen und dem DTU Veterinärinstitut erfolgt.

Der Bereitschaftsplan wurde zuletzt 2012 von einer Arbeitsgruppe überarbeitet, die aus Vertretern der dänischen Naturschutzbehörde, dem DTU Veterinärinstitut, dem Fischerei- und Seefahrtsmuseum, dem Zoologischen Museum des Staatlichen Naturhistorischen Museums sowie dem Institut for Bioscience an der Universität Aarhus bestand.

Ein Teil der gestrandeten Meeressäuger wurde eingesammelt und im DTU Veterinärinstitut untersucht. Außerdem wurden Gewebeproben für Forschungs- und Überwachungsprojekte entnommen. Die Skelette ausgewählter gestrandeter Meeressäuger werden im Fischerei- und Seefahrtsmuseum sowie im Zoologischen Museum des Staatlichen Naturhistorischen Museums sichergestellt. Die Skelette fließen in die Sammlungen der beiden Museen ein und tragen zur Forschung und Vermittlung bei.

Sämtliche Informationen über die erfassten und eingesammelten Meeressäuger werden in einer Datenbank zusammengefasst, die vom Fischerei- und Seefahrtsmuseum sowie dem Zoologischen Museum des Staatlichen Naturhistorischen Museums verwaltet werden. Die Eintragungen werden jährlich in einem Bereitschaftsbericht zusammengefasst.

Die Eintragungen umfassen ausschließlich tot aufgefundene oder getötete Meeressäuger. Neben der Erfassung gestrandeter Meeressäuger im Jahr 2014 findet man hinten im Bericht einen Anhang, der das Verfahren für die Angabe gestrandeter Meeressäuger beschreibt.

Frühere Bereitschaftsberichte finden Sie hier:

2017
2015 und 2016
2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2006-07

Sie haben eine kranke Robbe gefunden?

Lassen Sie das Tier liegen

Wenden Sie sich an die nächste regionale Einheit der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen – oder an das Fischerei- und Seefahrtsmuseum unter der Rufnr. +45 7612 2000.
Wenn Sie allgemein Fragen zu Meeressäugern haben, wenden Sie sich bitte an Charlotte, der naturhistorischen Inspektorin im Fischerei- und Seefahrtsmuseum.

Jungrobben am Strand

Im Juni und Juli kann es vorkommen, dass Jungrobben am Strand liegen. Lassen Sie sie in Ruhe. Es ist nicht unnormal, dass die Mutter ihr Junges für kurze Zeit verlässt, um Futter zu suchen. Wenn die Jungrobbe in Ruhe gelassen wird, besteht die Möglichkeit, dass Mutter und Jungtier wieder zusammenfinden.

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